5 Zimmerpflanzen für bessere Atemluft

Möbel, Bodenbeläge, Farben, Lacke, Tapeten, Laserdrucker und Reinigungsmittel sind nur ein paar der alltäglichen Produkte, die in unserem Umfeld die Luft verschmutzen. Sie sorgen dafür, dass auch in Innenräumen – bei uns zu Hause, in Büros und Schulen – Luftverschmutzung vorkommt, die unserer Gesundheit schaden. Die Belastung an schädlichen Feinstaubverbindungen ist in Räumen meist sogar noch höher als draußen. Mit Pflanzen können diese Verbindungen aus der Luft gefiltert werden. Grüne Mitbewohner sehen also nicht nur gut aus, sondern tragen auch dazu bei, dass wir gesünder leben können. 

Wieso ist die Luft in Innenräumen so schlecht?

  1. Der Luftaustausch fehlt: Dadurch liegen die Luftschadstoffe in Innenräumen in einer viel höheren Konzentration vor als draußen. Früher war das weniger ein Problem, da die Häuser nicht so gut isoliert waren. Luft konnte durch schlechte oder fehlende Isolierung besser zirkulieren. Heute müssen wir nachhelfen, indem wir gut Lüften und luftreinigende Hilfsmittel einsetzen.
  2. Gegenstände dünsten aus: Die Dinge, mit denen wir uns tagtäglich umgeben, dünsten Schadstoffe aus. Verleimte Bauteile, mit viel Chemie hergestellte Produkte oder aggressive Reinigungsmittel gab es früher nicht in dem Maße, wie es sie heute gibt.

Warum Zimmerpflanzen für gute Luft sorgen

Forscher der Universität Sydney konnten nachweisen, dass Pflanzen die Luftfeuchtigkeit in Räumen erhöhen, Sauerstoff abgeben und Schadstoffe sowie Umweltgifte aus der Luft filtern – sie sorgen also für rundum gute Luft. Das kommt neben Allergikern und Asthmatikern uns allen zugute. Denn schließlich atmen wir alle rund 10.000 Liter Luft jeden Tag ein. Luftverschmutzung ist gefährlich für unsere Gesundheit. Die kleinen Feinstaubnanopartikel gelangen beim Einatmen in unseren Körper und können dort Krankheiten auslösen.

 5  Zimmerpflanzen für bessere Raumluft

1. Efeu

Efeu hat viele Vorteile. Als immergrüne, sehr pflegeleichte Pflanze verwandelt sie jeden Raum durch ihre Wuchskraft schnell in eine grüne Oase. Die luftfilternde Wirkung gibt es gratis dazu. Übrigens: Efeu zählt zu den Pflanzen, die besonders effektiv in ihrer Filterleistung sind.

2. Bogenhanf

Der Bogenhanf filtert mit seinen großen Blättern die Luft. Noch dazu sieht er besonders ausgefallen aus und sorgt für das besondere Urban Jungle Feeling in den eigenen vier Wänden. Die Wüstenpflanze ist auch etwas für Menschen, die nicht mit einem grünen Daumen gesegnet sind. Sie passt sich einfach an die Raumgegebenheiten an.

3. Grünlilie

Wie in einer Studie herausgefunden wurde, filtert die Grünlilie besonders gut Formaldehyd aus der Luft. Formaldehyd findet sich in vielen Produkten, die in Innenräumen genutzt werden: Bodenbeläge, Möbel und Textilien. In Büros, Klassenzimmern und anderen Innenräumen aufgestellt, kann die pflegeleichte Pflanze wieder für bessere Luft sorgen. Laut Nasa-Studie kann die Grünlilie den Formaldehydgehalt innerhalb von 24 Stunden um 90% senken.

4. Birkenfeige

Die Birkenfeige, auch Ficus Benjamina genannt, ist ein wahrer Klassiker in unseren Wohnzimmern. Praktischerweise gehört auch sie zu den Pflanzen, die die Raumluft verbessern und so einen Teil zu guter Gesundheit beitragen. Achtung: Wer unter einer Latexallergie leidet, sollte die Birkenfeige besser meiden.

5. Chrysanthemen

Sie sind die farbigen Vertreter der luftreinigenden Pflanzen. Schön anzusehen und noch dazu praktische Helfer, um uns mit reiner Luft zu versorgen. Wer Tiere hat, sollte besser eine andere Pflanze wählen. Für Hunde und Katzen sind Chrysanthemen nämlich giftig.